14.03.2008
Kuba hat keine Illusionen über künftige US-Politik
Gleich, wer in den USA Präsident wird – an der antikubanischen Haltung dürfte sich wenig ändern
Von Peter Wolter
Für kaum einen US-Politiker steht in Frage, daß die sozialistische Inselrepublik Kuba der Hort des Bösen ist. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, John McCain, bezeichnete den am 24. Februar als Nachfolger seines Bruders Fidel gewählten Staatspräsidenten Raúl Castro als »staatlichen Unterstützer des Terrors«. Die Terrorphobie treibt allerdings mitunter seltsame Blüten: Dem weltberühmten Sänger der kubanischen Gruppe Buena Vista Social Club, Ibrahim Ferrer,...
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