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28.02.2008

Löcher im Prekariat

Die Türen widmen sich den Allgemeinplätzen im Kapitalismus – bis es weh tut

Von Michael Saager
Musikalisch darf man »Popo«, das dritte Album der Berliner Band Die Türen, ruhig ein bißchen artig finden: Es groovt gediegen schwungvoll mit Offbeats und Boogierhythmen zirka eine Stunde dahin, und manchmal plätschert es auch balladesk wie ein hübscher kleiner Bach. Es oszilliert zwischen Soul, Funk, Disco, Ska, Easy Listening, etwas Indie-Pop und einer Prise Feier-Electro. Anders als ihre Vorgänger beißt diese Platte nicht, macht keine Zicken, prollt nie und alber...

Artikel-Länge: 3305 Zeichen

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