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15.02.2008
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Debatte über Stammzellforschung
Berlin. Auf der Grundlage von vier konkurrierenden Anträgen und ohne Fraktionszwang diskutierte der Deutsche Bundestag am Donnerstag über eine Änderung des Stammzellgesetzes. Dabei geht es um Frage, ob die Restriktionen für die Verwendung embryonaler Stammzellen für Forschungszwecke beibehalten, verschärft, gelockert oder ganz aufgehoben werden sollen. Während Befürworter einer Liberalisierung, darunter Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), auf mögliche Therapieansätze für schwere Krankheiten verwiesen, äußerten Gegner wie ihr Parteifreund Hubert Hüppe grundsätzliche ethische Bedenken gegen die Verwendung von embryonalem Material für Forschungszwecke. Auch die Linksfraktion ist in dieser Frage gespalten. (jW)
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