13.02.2008
Australiens Premier entschuldigt sich für Verbrechen an den Aborigines
Von Gloria Fernandez
Canberra. Was unterscheidet Australiens sozialdemokratischen Premierminister Kevin Rudd von seinem konservativen Vorgänger John Howard? Er entschuldigt sich bei den Ureinwohnern für erlittenes Unrecht: Für den über Jahrzehnte behördlich verfügten 100000fachen Raub von Kindern aus Aborigine-Familien, für »vergangene Mißhandlungen«. Rudd am Dienstag wörtlich: »Wir entschuldigen uns für die Demütigungen und Abwertungen, die wir einem stolzen Volk und einer stolzen Kult...
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