13.02.2008
Kulturell souverän
17. Internationale Buchmesse in Kuba: Der Boykott Berlins ist gescheitert. In diesem Jahr gleich doppelte Präsenz aus Deutschland
Von Harald Neuber, Havanna
Im Umgang mit Kuba sind die westlichen Medien vom Regen in die Traufe geraten. Über Jahrzehnte hinweg haben sie ein funktionierendes politisches System in dem sozialistischen Karibikstaat geleugnet. Kubas Revolution bedeutete aus der Sicht hiesiger Meinungsmacher nicht mehr als die Allmacht ihres Anführers Fidel Castro. Die Fokussierung auf den »greisen Diktator«, wie es in der Berliner tageszeitung, dem Springerblatt Die Welt oder im Auslandssender Deutsche Welle u...
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