Leserbrief zum Artikel Mit Marx auf Anpassungskurs?
vom 13.10.2010:
Konsequente Kapitalismuskritik ist gefragt
Harry Nicks Beharrlichkeit in Sachen Marxismus ermöglicht ihm eine überzeugende Kritik der fds-Thesen. Wer aber dessen Methode auch auf den Programmentwurf der Partei 'Die Linke.' anwendet, müßte eigentlich zum gleichen Schluß gelangen.
Auch die AutorInnen dieses Textes begnügen sich um Programmatisches für eine bloße Bändigung der schlimmsten 'Errungenschaften' des Kapitalismus und möchten per 'Wirtschaftsdemokratie' das Wirken des Wertgesetzes und überhaupt 'Profitdominanz' überwinden.
Natürlich besitzt jener Programmentwurf den Charme eines Textes mit deutlicher Sozialkritik, aber Sozialkritik ist im Gegensatz zur Auffassung von S.Wagenknecht (vgl. ND vom 05.10.) noch lange keine konsequente 'Kapitalismuskritik'.
Vielleicht kann die Redaktion der jw Harry Nick doch einmal bitten, sich unter den gleiche Aspekten wie hier zum fds-Papier, auch zum Programmentwurf der Linkspartei zu äußern.
Auch die AutorInnen dieses Textes begnügen sich um Programmatisches für eine bloße Bändigung der schlimmsten 'Errungenschaften' des Kapitalismus und möchten per 'Wirtschaftsdemokratie' das Wirken des Wertgesetzes und überhaupt 'Profitdominanz' überwinden.
Natürlich besitzt jener Programmentwurf den Charme eines Textes mit deutlicher Sozialkritik, aber Sozialkritik ist im Gegensatz zur Auffassung von S.Wagenknecht (vgl. ND vom 05.10.) noch lange keine konsequente 'Kapitalismuskritik'.
Vielleicht kann die Redaktion der jw Harry Nick doch einmal bitten, sich unter den gleiche Aspekten wie hier zum fds-Papier, auch zum Programmentwurf der Linkspartei zu äußern.