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27.03.2026, 19:30:02
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Prüf sie!
In Zeiten des Krieges wird die Tageszeitung junge Welt immer unverzichtbarer. Wer sich gegen die Angriffe der Regierung auf seine Rechte als Arbeiter wehren möchte, gegen die in Aussicht gestellte Pflicht zum Wehrdienst oder gar den Einsatz an der Front, muss sich informieren. Es ist ratsam, täglich 20 bis 30 Minuten die junge Welt zu studieren, um einen Überblick über die vielen Dinge zu behalten, die derzeit weltweit in Bewegung sind: Krieg gegen Iran, drohende Aggression gegen Kuba, Ukraine-Krieg, Angriffe auf den Sozialstaat, Hochrüstung der Bundeswehr usw.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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