Gegründet 1947 Mittwoch, 14. April 2021, Nr. 86
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
26.03.2021, 19:50:02 / jW stärken!

Politiksimulation

Der Herr Gesundheitsminister fürchtet sich vor Pflegepersonal und Medien
f.JPG
Stand lange Zeit auf der Beliebtheitsskala angeblich ganz weit oben ...

Seit Jahren betreiben bürgerliche Politiker in Regierung und Opposition das Geschäft der Politiksimulation. Recht erfolgreich eigentlich nur in der Hinsicht, dass ihnen die Menschen das bisher meistens abgenommen haben. Doch wie so vieles andere entlarvt die Coronapandemie, was tatsächlich in den Menschen steckt: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn etwa bekommt weder die Coronakrise in den Griff noch seine eigenen geschäftlichen Tätigkeiten, für die er offensichtlich jede Menge Zeit hat. Schlagzeilen macht er in den letzten Monaten nicht nur mit seiner wirren Krisenpolitik, sondern auch mit Geschäften rund um luxuriöse Zweitwohnsitze. Einen davon, eine Luxusvilla, für die er etliche Millionen auf den Tisch legen musste, wollte er über eine teure Anwaltskanzlei vor den Recherchen kritischer Journalisten schützen. Aber auch das hat er nicht im Griff und verliert die von ihm angestrebten Prozesse einen nach dem anderen, so auch den gegen die Tageszeitung junge Welt. Der Herr Gesundheitsminister scheint jedenfalls mit seinem Amt selbst in Krisenzeiten nicht ausgelastet, was aber bei betroffenen Bürgern und bei Medien nicht so gut ankommt. Weshalb er sich offensichtlich vor kritischem Pflegepersonal und vor kritischen Zeitungen gleichermaßen fürchtet, weil die einen die Folgen seiner schlechten Politik hautnah miterleben müssen und die anderen seinem Komplettversagen auf die Spur kommen könnten. Diese Furcht kann und sollte man schüren! Zum einen, in dem man eine Zeitung wie die junge Welt durch ein Abonnement und die Mitgliedschaft in der Genossenschaft unterstützt. Zum anderen aber, in dem man möglichst viele Menschen darauf aufmerksam macht, dass es diese Zeitung gibt und dass man sie drei Wochen kostenlos und völlig unverbindlich testen kann.

In unserer Probeaboaktion spielt die konkrete Empfehlung von Leserinnen und Leser der jungen Welt an Freunde und Bekannte eine sehr wichtige Rolle. Dass es aber auch anders geht, belegt folgende Geschichte: Ein Leser beschreibt uns, wie er zufällig in einer S-Bahn unseren aktuellen Aktionsflyer für das dreiwöchige Probeabo gefunden hat. Er kannte die junge Welt nicht und war erstaunt, dass es so was tatsächlich gibt. Er findet unser Auftreten äußerst frech und mutig und entschied nicht nur, das angebotene Probeabo zu bestellen, sondern forderte auch ein Aktionspaket an, um selber mit Flyern, Aufklebern und Plakaten auf die junge Welt aufmerksam zu machen. So ein Aktionspaket können auch Sie bestellen unter www.jungewelt.de/aktionspaket.

Aktionsbüro

Wer fürchtet sich eigentlich vor wem?

Polizei vor Kiezkneipen- oder Waldschützern, Instagram vor linken Bloggern, Geheimdienste vor Antifaschisten? Oder eher andersherum? Die Tageszeitung junge Welt entlarvt jeden Tag die herrschenden Verhältnisse, benennt Profiteure und Unterlegene, macht Ursachen und Zusammenhänge verständlich.

Unverbindlich und kostenlos lässt sich die junge Welt drei Wochen lang (im europäischen Ausland zwei Wochen) probelesen. Abbestellen nicht nötig, das Probeabo endet automatisch.