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13.09.2016

Eine Atempause

Im US-Bundesstaat North Dakota feierten Tausende Ureinwohner den Baustopp für eine Pipeline. Aber bei Öl geht es für Washington um eine strategische Frage

Von Jürgen Heiser
Seit langem kämpfen die nordamerikanischen Ureinwohner zumeist vergeblich gegen die Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen mit der riskanten Frackingmethode auf ihrem angestammten Land. Jetzt kam es zu einer überraschenden Wendung. Am späten Nachmittag des vergangenen Freitag (Ortszeit) feierten Tausende Menschen, die Stämmen aus allen Teilen der USA und Kanadas angehören, in ihrem Camp am Cannonball River in North Dakota den vorläufigen Baustopp der Dakota-Access-Pip...

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