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Klaus Steiniger gestorben

Berlin. Klaus Steiniger ist tot. Der Journalist und Buchautor verstarb nach langer, schwerer Krankheit am Samstag im Alter von 83 Jahren in Berlin. Der Gründer und Chefredakteur der seit 1998 monatlich erscheinenden Zeitschrift Rotfuchs war 1948 an seinem 16. Geburtstag in Westberlin in die SED eingetreten. Nach der Übersiedlung in den Osten der Stadt studierte er Jura und war als Staatsanwalt, Bürgermeister und Redakteur zunächst des Deutschen Fernsehfunks, später des Neuen Deutschlands tätig. Nach dem Anschluss der DDR 1989 blieb er noch kurze Zeit in der PDS und trat dann der DKP bei. jW veröffentlicht am Dienstag auf den Thema-Seiten eine ausführliche Würdigung seines Schaffens. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2016, Seite 2, Inland

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