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24.04.2015

Aufklärung unerwünscht

200 Tage NSU-Prozess: Opferanwälte werfen Anklägern vor, systematisch Erkenntnisse zurückzuhalten. Neonazis und Geheimdienstler lügen ungestraft

Von Claudia Wangerin, München
Sie vertreten Angehörige von Ermordeten oder schwer verletzte Attentatsopfer – und anders als in gewöhnlichen Strafprozessen befinden sich Nebenklagevertreter im Münchner NSU-Prozess im Dauerkonflikt mit den Anklägern. 22 der Opferanwälte verbreiteten am gestrigen 200. Verhandlungstag eine Erklärung, in der sie schwere Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft und Geheimdienste erhoben. Die Bundesanwaltschaft halte im Prozess um die Mord- und Anschlagsserie des »Na...

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