12.11.2026: Die Wohnungsfrage im Kapitalismus
In vielen Städten herrscht akute Wohnungsnot. Es mangelt nicht an guten Vorschlägen, wie diesem Problem zu begegnen wäre. So etwa die Linke:
- Gegen die Preistreiberei helfe nur ein Mietendeckel,
- gegen Immobilienspekulation nur Enteignungen.
Dagegen argumentiert die Mehrzahl der Politiker:
- Vorschriften für Eigentümer und Fesseln beim Mietpreis sind Gift für Investitionen in neue Wohnungen.
- Enteignungen schaffen keinen neuen Wohnraum, sondern nur "bauen, bauen, bauen".
Beide gegensätzlichen Positionen haben eines gemeinsam: Durch ihr "Rezept" wird die Wohnungsfrage garantiert nicht "gelöst". Denn wo Grund und Boden durch die Macht des Staates zu privatem Eigentum gemacht sind und als stattliche Einkommensquelle lizenziert werden, sind die Ansprüche des Grundeigentums so unhintergehbar wie unvereinbar mit den Wohnansprüchen der lohnabhängigen Bevölkerung und den Erträgen aus ihrer Einkommensquelle.
Die ‚Wohnungsfrage‘ ist deswegen so alt wie der Kapitalismus selbst.
- Gegen die Preistreiberei helfe nur ein Mietendeckel,
- gegen Immobilienspekulation nur Enteignungen.
Dagegen argumentiert die Mehrzahl der Politiker:
- Vorschriften für Eigentümer und Fesseln beim Mietpreis sind Gift für Investitionen in neue Wohnungen.
- Enteignungen schaffen keinen neuen Wohnraum, sondern nur "bauen, bauen, bauen".
Beide gegensätzlichen Positionen haben eines gemeinsam: Durch ihr "Rezept" wird die Wohnungsfrage garantiert nicht "gelöst". Denn wo Grund und Boden durch die Macht des Staates zu privatem Eigentum gemacht sind und als stattliche Einkommensquelle lizenziert werden, sind die Ansprüche des Grundeigentums so unhintergehbar wie unvereinbar mit den Wohnansprüchen der lohnabhängigen Bevölkerung und den Erträgen aus ihrer Einkommensquelle.
Die ‚Wohnungsfrage‘ ist deswegen so alt wie der Kapitalismus selbst.
Veranstaltet durch: Sozialistische Gruppe
19:30 Uhr
Nachbarschaftshaus Gostenhof
Adam-Klein-Straße 6
90429 Nürnberg
Weitere Infos: https://sozialistische-gruppe.de/