24.11.2026: Wie die nationalen Medien für den Krieg mobilisieren – und warum sie dabei Gehör finden
Man werde „die Deutschen aus ihrem pazifistischen Wolkenkuckucksheim“ herausholen – das hat die Chefredaktion des Spiegel angekündigt. Die nationalen Leitmedien geben dafür ihr Bestes: Mit selektiver Auswahl der Nachrichten, manipulativer Wortwahl
und gezielten Kampagnen werden Feindbilder konstruiert und Bedrohungsszenarien geschaffen, die den Weg in den Krieg unausweichlich erscheinen lassen.
Die Konsequenz ist immer dieselbe: „Wir müssen aufrüsten“ – gegen innere und äußere Feinde, die angeblich unsere Freiheit und unsere Werte bedrohen. Das ist ein heftiger Anschlag auf den Verstand! Gleichzeitig bietet der Staat einiges an Repression auf, um abweichende Meinungen zu verhindern.
Warum tragen Journalisten, die auf ihre Pressefreiheit stolz sind, all das – Aufrüstung, innere Mobilmachung und die Sanktionierung von Kollegen – vorbehaltlos mit? Und warum wird die Kriegshetze nicht entrüstet zurückgewiesen – von einer Gesellschaft , die aus Krieg und Faschismus „gelernt“ haben will?
Veranstaltet durch: Freiburger Friedensforum
19:00 Uhr
Mensa Hebelschule
Escholzstraße
79106 Freiburg