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21.10.2026: Der Kollektivplan für Berlin 1946 (2)

"Die radikalste Planung, die Berlin je hatte" ist 1946 nicht vom Himmel gefallen und auch nicht einer Krankheit geschuldet, die Kritiker "morbus scharounensis" nennen. Hinter dem Wort "Kollektiv" verbirgt sich ein Programm, eine Philosophie und eine politische Struktur, die im Interesse einer anderen Stadtentwicklung entdeckt und beerbt werden will. Sie ist genauso «berlinisch», wie die von Revanchisten gepriesene "Berlinische Architektur" aus Block, Fluchtlinie und Lochfassade. Der Vortrag beleuchtet die soziale Konfiguration hinter dem Plan und rückt eine baukulturelle Tradition ins Licht, die revolutionäre, pazifistische und naturfreundliche Wurzeln in den zwanziger Jahren hat.

Referentin: Simone Hain
Moderation: Thomas Flierl

Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung.
Das Video der Veranstaltung kann hier kostenlos angesehen werden.



Kosten: 5 € / erm. 3 €
Veranstaltet durch: Helle Panke
19:00 Uhr
Max-Lingner-Haus
Beatrice Zweig Straße 2
13156 Berlin