05.05.2018
Marx 200
Die gerettete Bibliothek
Mit dem Nachlass von Marx und Engels über die »grüne Grenze« nach Kopenhagen: Junge Sozialdemokraten im antifaschistischen Widerstand
Von Gerd Callesen
Nach dem Tod von Karl Marx 1883 wurden sein schriftlicher Nachlass und seine Bibliothek im wesentlichen Friedrich Engels (1820–1895) übergeben. Der engste Freund und Mitstreiter von Marx legte in seinem Testament fest, wie alles gesichert werden sollte. Aus unterschiedlichen Gründen musste der Bestand an Manuskripten aufgeteilt werden, insbesondere der Briefwechsel, den Marx’ Töchter übernahmen. Was davon in den Besitz von Laura Lafargue (1845–1911) gelangte, wurde ...
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