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02.11.2017
Literatur

Durchdrehen

Leonhard F. Seidl verhandelt in seinem neuen Roman »Fronten« anhand eines realen Vorfalls Rassismus, Islamophobie und Rechtsterrorismus

Von Georg Hoppe
Am 4. März 1988 betritt ein jugoslawischstämmiger Mann eine Polizeiwache in der oberbayrischen Stadt Dorfen. Zwei Beamte sind gerade dabei, die am selben Tag beschlagnahmten Waffen des Mannes zu registrieren, der Mitglied im Schützenverein ist und psychisch auffällig wurde. Er fordert diese zurück und eröffnet dann das Feuer. Er tötet die beiden Polizisten und wird bei einem folgenden Schusswechsel mit der gerufenen Verstärkung schwer verletzt. Er stirbt wenige Tage...

Artikel-Länge: 3499 Zeichen

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