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Zitate des Tages

13.06.2006 Franz Josef Jung
Wir müssen als Bundeswehr das Recht haben zu handeln.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) beim Großen Zapfenstreich zum 50. Jahrestag der Deutschen Marine Wir müssen als Bundeswehr das Recht haben zu handeln.
12.06.2006 Konrad Freiberg
Schon vor Beginn habe ich erstmals in Deutschland so viele Autos mit Fahnen gesehen wie nie zuvor.
Konrad Freiberg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in der B.Z. am Sonntag zur Fußball-WM Schon vor Beginn habe ich erstmals in Deutschland so viele Autos mit Fahnen gesehen wie nie zuvor.
10.06.2006 Markus Kurscheid
Es ist schon mal wichtig zu wissen, daß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß wir keinen gesamtwirtschaftlichen Schaden nehmen.
Markus Kurscheid, Ökonom an der Ruhr-Uni Bochum, am Freitag im RBB-Inforadio zum Thema »Aufschwung durch Fußball?« Es ist schon mal wichtig zu wissen, daß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß wir keinen gesamtwirtschaftlichen Schaden nehmen.
09.06.2006 Kurt Beck
»Man muß nicht alles rausholen, was geht«
Kommentar des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck zur angeblichen Anspruchsmentalität von Hartz-IV-Beziehern. Veröffentlicht am Donnerstag in der Tageszeitung Die Welt »Man muß nicht alles rausholen, was geht«
08.06.2006 Horst Möller
Der Staatssicherheitsdienst war charakteristischer für die DDR als die Kinderkrippen.
Horst Möller, Chef des Instituts für Zeitgeschichte in München und Berlin, nach einem Bericht der Welt bei einer Anhörung zur »Neuordnung des Gedenkens an die SED-Diktatur« am Dienstag abend im Bundestag Der Staatssicherheitsdienst war charakteristischer für die DDR als die Kinderkrippen.
07.06.2006 Max Schön
Wir haben in der Politik sehr, sehr viele, die überhaupt nicht durchschauen, wie die Mechanismen in der Marktwirtschaft sind.
Max Schön, Präsidiumsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) am Dienstag im Deutschlandradio Wir haben in der Politik sehr, sehr viele, die überhaupt nicht durchschauen, wie die Mechanismen in der Marktwirtschaft sind.
06.06.2006 Wiglaf Droste
Was übrig bleibt, sind Kot und Spiele. Perverserweise wird dabei immer von der Liebe zum Fußball gesprochen.
Kommentar zur Fußballweltmeisterschaft von Wiglaf Droste (u.a. jW-Autor) in einem Interview mit Spiegel-Online Was übrig bleibt, sind Kot und Spiele. Perverserweise wird dabei immer von der Liebe zum Fußball gesprochen.
03.06.2006 Kurt Lauk
Ich wünsche der großen Koalition ein erfolgreiches und kurzes Leben.

Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates am Freitag in der Financial Times Deutschland
Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, am Freitag in der Financial Times Deutschland Ich wünsche der großen Koalition ein erfolgreiches und kurzes Leben.<br />
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Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates am Freitag in der Financial Times Deutschland
02.06.2006 Albrecht Müller (SPD)
Wenn der Politologe kräht auf dem Mist, ändert sich die Gesellschaft, oder sie bleibt wie sie ist.
So kommentierte Albrecht Müller (SPD), ehemals Planungschef im Bundeskanzleramt, am Donnerstag auf den »Nachdenkseiten« (www.nachdenkseiten.de) einen Beitrag von Spiegel-Online über »Linkspopulismus« Wenn der Politologe kräht auf dem Mist, ändert sich die Gesellschaft, oder sie bleibt wie sie ist.
01.06.2006 Volker Kauder
Es darf nicht der Eindruck entstehen, in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegenbleiben.
Volker Kauder (CDU), Unionsfraktionschef im Bundestag, in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch zur Debatte über »Hartz IV« Es darf nicht der Eindruck entstehen, in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegenbleiben.
31.05.2006 Peter Clever
Derjenige, der arbeitet, ist nicht der Glückliche, sondern ist der Dumme in diesem System, und deshalb glaube ich, wird man mit Kurieren an Symptomen nicht weiterkommen, auch wenn das, worauf sich die Koalition jetzt verständigt hat, in die richtige Richtung geht.
Peter Clever, Vorstandsvorsitzender des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit, am Dienstag im Deutschlandradio Kultur Derjenige, der arbeitet, ist nicht der Glückliche, sondern ist der Dumme in diesem System, und deshalb glaube ich, wird man mit Kurieren an Symptomen nicht weiterkommen, auch wenn das, worauf sich die Koalition jetzt verständigt hat, in die richtige Richtung geht.
30.05.2006 Juan Carlos Lecompte
Uribe ist ein lateinamerikanischer Bush. Beide reiten gern, beide haben Fincas, beide sind klein, und beide führen gern Krieg.
Juan Carlos Lecompte, Ehemann der im Februar 2002 entführten und seither in der Hand der Guerillaorganisation FARC befindlichen ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, am Montag gegenüber der Deutschen Welle zum erneuten Sieg des konservativen Amtsinhabers Alvaro Uribe bei der Präsidentenwahl in Kolumbien am Sonntag. Uribe ist ein lateinamerikanischer Bush. Beide reiten gern, beide haben Fincas, beide sind klein, und beide führen gern Krieg.
27.05.2006 Bischof Wolfgang Huber
Wir sollten nicht so tun, als gäbe es dieses beunruhigende Phänomen nur im Osten Deutschlands.
EKD-Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber in der Berliner Zeitung (Freitagausgabe) auf die Frage, ob Rechtsextremismus ein spezielles Ostproblem sei Wir sollten nicht so tun, als gäbe es dieses beunruhigende Phänomen nur im Osten Deutschlands.
26.05.2006 Mariam Lau
Wer am 9. November (in der DDR - jW) der Pogrome von 1938 gedenken wollte, bekam die Staatssicherheit auf den Hals.
Legendenbildung à la Mariam Lau in einem Leitartikel der Tageszeitung Die Welt vom 24. Mai Wer am 9. November (in der DDR - jW) der Pogrome von 1938 gedenken wollte, bekam die Staatssicherheit auf den Hals.
24.05.2006 Jörg-Dietrich Hoppe
Im Krankenhaus vollzieht sich derzeit wegen zunehmender Privatisierung ein Paradigmenwechsel von der Mildtätigkeit zum knallharten Kommerz in rasantem Tempo.
Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe am Dienstag in Magdeburg auf dem Deutschen Ärztetag Im Krankenhaus vollzieht sich derzeit wegen zunehmender Privatisierung ein Paradigmenwechsel von der Mildtätigkeit zum knallharten Kommerz in rasantem Tempo.