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10.04.2024
Beilage Behindertenpolitik

»Dinge bleiben oftmals verwehrt«

Sexualität und Behinderung: Menschen werden aus einer defizitorientierten Perspektive betrachtet und vor eigenen Erfahrungen »beschützt«. Ein Gespräch mit Chris Lily Kiermeier

Von Ina Sembdner
Sie engagieren sich unter dem Namen Sexabled im Bereich Sexualität und Behinderung. Wie kam es dazu? Ich habe fünf Jahre lang in einer ­WFBM, also einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, gearbeitet. Letztendlich habe ich gekündigt, weil mich dieses System physisch und psychisch nahezu zerstört hat. Ich wollte aber immer arbeiten. Allerdings waren die Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt gleich null. Zurück in eine andere Werkstatt war jedoch keine Alternat...

Artikel-Länge: 8752 Zeichen

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