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16.03.2022
Literatur

Netter als die anderen

Laurent Petitmangins Roman »Was es braucht in der Nacht« erzählt vom Vater eines extrem rechten Jugendlichen

Von Katharina Bendixen
Darf eine Autorin, darf ein Autor in jede Perspektive schlüpfen? Wahrscheinlich schon. Robert Merle oder Martin Amis haben es ebenso getan wie Patrick Süskind oder Bret Easton Ellis, und bei der Lektüre ihrer Romane, im Kopf von Serienmördern, stockt den Lesenden der Atem. Laurent Petitmangin zielt in seinem Debütroman an der Täterperspektive vorbei und nimmt sich statt dessen eines Angehörigen an: In »Was es braucht in der Nacht« lässt Petitmangin einen Bahnarbeite...

Artikel-Länge: 4943 Zeichen

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