Zum Inhalt der Seite
09.08.2017
Genmanipulation 4.0

Die Schere am Erbgut

Riskant: die Anwendung der CRISPR-Cas-Methode in Pflanzenzucht und Landwirtschaft. Im Interesse der Industrie sind weitere Patente auf Leben

Von Christoph Then
Immer häufiger taucht dieser unaussprechliche Begriff in Medienbeiträgen und Debatten auf: CRISPR-Cas. Das Kürzel bezeichnet eine Methode, bei der mit Hilfe von speziellen Proteinen bzw. Enzymen, den Nukleasen, das Erbgut von Organismen »aufgetrennt« werden kann – um Gensequenzen »herauszuschneiden« oder einzufügen. Deshalb werden diese Nukleasen auch »Genscheren« genannt. Im renommierten Wissenschaftsmagazin Science wurde die 2012 entwickelte Methode 2015 zum »Dur...

Artikel-Länge: 7859 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

58,90 Euro/Monat Soli: 75,90, ermäßigt: 39,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

32,90 Euro/Monat Soli: 45,90, ermäßigt: 20,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

58,90 Euro/Monat Soli: 75,90, ermäßigt: 39,90