09.08.2017
Genmanipulation 4.0
Die Schere am Erbgut
Riskant: die Anwendung der CRISPR-Cas-Methode in Pflanzenzucht und Landwirtschaft. Im Interesse der Industrie sind weitere Patente auf Leben
Von Christoph Then
Immer häufiger taucht dieser unaussprechliche Begriff in Medienbeiträgen und Debatten auf: CRISPR-Cas. Das Kürzel bezeichnet eine Methode, bei der mit Hilfe von speziellen Proteinen bzw. Enzymen, den Nukleasen, das Erbgut von Organismen »aufgetrennt« werden kann – um Gensequenzen »herauszuschneiden« oder einzufügen. Deshalb werden diese Nukleasen auch »Genscheren« genannt. Im renommierten Wissenschaftsmagazin Science wurde die 2012 entwickelte Methode 2015 zum »Dur...
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