Zum Inhalt der Seite
26.04.2017
Schweiz

Lieber selbst kontrollieren

Im Kampf gegen Lohndrückerei ist die Schweizer Unia kreativ. In Genf hat sie es erreicht, dass Betriebe ihr viele Daten offenlegen müssen. In Zürich bewertet sie Bauunternehmen auf ihre Seriosität

Von Patricia D’ Incau, Florian Sieber
»Das Datum war Zufall«, sagt Gewerkschafter Alessandro Pelizzari über den Tag, an dem die Arbeitswelt in Genf eine kleine Revolution erlebte. Am 1. Mai 2016 trat in jenem Kanton an der Grenze zu Frankreich ein abgeändertes Gesetz in Kraft, um Lohndumping und Verletzungen des Arbeitsgesetzes einen Riegel vorzuschieben. Fortan sollten in allen Betrieben mehr Kontrollen stattfinden. Nicht durch eine neue staatliche Stelle, sondern unter anderem: durch die Gewerkschafte...

Artikel-Länge: 13806 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90