30.10.2015
Gedankenterror
Heinz Jürgen Schneiders Roman »Im Land der Lügen« beginnt mit der Verhaftung der Hauptfigur aufgrund staatlicher Verschwörungstheorien
Von Claudia Wangerin
Ein Politkrimi, an dessen Ende wichtige Fragen offenbleiben – das klingt frustrierend, aber leider auch sehr realistisch. Heinz Jürgen Schneider ist es gelungen, diese kleine Ernüchterung am Ende seines spannenden Romans »Im Land der Lügen« eher zum Ansporn für aufklärerische Initiativen und einen langen Atem zu machen als zum Ärgernis. Auch lässt er seine Leserinnen und Leser nicht ganz in der Luft hängen, was die naheliegende Erklärung für den Tod des Berliner ...
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