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05.09.2015

Kreative Eingreiftruppe

Existenzangst und politische Reinheitsapostel hindern linke Künstler daran, klare Kante zu zeigen. Das muss nicht so bleiben

Von Leander Sukov
Früher war manches besser. Tatsächlich. Zum Beispiel die linke Subkultur. Man konnte beim linken Bäcker Brötchen kaufen, im linken Plattenladen musikalische Kampfunterstützung und im linken Buchladen Theorie und Fiktion. Die Konzerte linker Musiker, viele von ihnen mittlerweile vergessen, waren leidlich besucht; Bücher gingen gut weg, misst man’s an heutigen Verkaufszahlen, Ausstellungen wurden frequentiert, und politische Kunst konnte, mit etwas Einsatz, Glück und ...

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