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24.10.2012

Eroberungskrieg der Eliten

Mexiko: Kampf gegen Drogenkartelle richtet sich auch gegen soziale Bewegungen. Militarisierung dient der Aufstandsbekämpfung

Von Luz Kerkeling
Der vielzitierte »Krieg gegen die Drogen« in Mexiko, der seit dem Amtsantritt der Regierung von Felipe Calderón von der konservativ-neoliberalen Partei der Nationalen Aktion (PAN) Ende 2006 über 60000 Tote, Tausende Verschwundene und rund 250000 Vertriebene verursacht hat, geht weit über die Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Kartellen und Staat hinaus. Freilich kämpft ein Teil der staatlichen Sicherheitskräfte gegen Elemente des organisier...

Artikel-Länge: 7143 Zeichen

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