01.08.2012
Gegen das neoliberale Diktat
Im südostafrikanischen Malawi wehrt sich die Regierung gegen Vorschriften von Geberländern – um neue Ernährungskrisen zu verhindern. Bisher mit beachtlichem Erfolg
Von Peter Clausing
Malawi, ein kleines Binnenland in Südostafrika, gehört mit seinen 14 Millionen Bewohnern zu den am dichtesten besiedelten Staaten Afrikas, nur übertroffen von Burundi, Gambia, Nigeria und Ruanda. Seine Probleme bei der Ernährung der Bevölkerung – und die lokalen Lösungsversuche – spiegeln eine ganze Reihe von Aspekten der globalen Krise auf dem Lebensmittelsektor wider. Aufgrund der hohen Geburtenrate hat sich die Einwohnerzahl seit 1950 mehr a...
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