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15.06.2011

Bärte stutzen

Kleines Brevier des bundesdeutschen Maoismus: Anton Stengl legt eine Geschichte der K-Gruppen vor

Von Christof Meueler
Mehr Dampf im Arbeiterkampf! Das war nicht nur ein Werbespruch der Zeitung des verblichenen Kommunistischen Bundes (KB). An dieser Parole arbeiteten sich in der Bundesrepublik der 1970er Jahre an die 100000 Menschen ab. Sie wollten die Revolution befeuern und wurden Mitglied in den K-Gruppen, den seit 1968 neu entstandenen kommunistischen Gruppen, die sich mit einem ausgeprägten Hang zur Theatralik meistens als Parteien begriffen. Gemäß dem Bonmot von Rudi Dutschke...

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