09.02.2011
Der klarere Kopp
Lange haben wir auf die Neuausgabe von »Zettel’s Traum« gewartet, und jetzt macht uns Arno Schmidts Sprachverfeinerung Sorgen.
Von Frank Schäfer
So wiederholt sich die Rezeptionsgeschichte. Damals, 1970, als
»Zettel’s Traum« in Typoskriptform erschien,
stürzten sich die Feuilletons auf dieses
»Spätstück großer Unlesbarkeit«, wie
Rolf Vollmann einmal schrieb, naturgemäß, ohne es
gelesen zu haben. Jedenfalls kaum von Deckel zu Deckel. Gerade,
also ziemlich genau 40 Jahre später, ist nun die gesetzte
Ausgabe erschienen, wieder ist das Interesse der Kritik groß
– und immer noc...
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