02.12.2009
Grenzgänger
Aravind Adiga zeichnet beeindruckende Porträts und hinterfragt die Vorstellung, daß Indien die größte Demokratie der Welt sei
Von Gerhard Klas
Ich denke nicht, daß ein Schriftsteller nur über seine
eigenen Erfahrungen schreiben sollte«, sagt Aravind Adiga. Er
stammt aus einer wohlhabenden indischen Familie, hat eine
Jesuitenschule im indischen Mangalore besucht, später an der
Columbia-Universität in New York englische Literatur studiert
und lebt heute in der indischen Megametropole Mumbai. Sein erster
Roman »Der weiße Tiger«, für den er im
vergangenen Jahr den Man-Booker-Preis gewonnen ha...
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