28.11.2009
Gewollt und nicht gekonnt
In Deutschland gibt es etwa 40 Straßenmagazine – die meisten sind schlecht gemacht
Von Gerrit Hoekman
Es gibt sie in fast jeder deutschen Großstadt, und
natürlich ist Berlin wieder besonders dufte: Wo Hamburg,
Köln und München mit nur einer auskommen müssen,
gönnt sich die Hauptstadt gleich drei. Die Rede ist von
Straßenzeitungen, jenen Blättern, die von Obdachlosen
und anderen Armen in der Fußgängerzone oder in der
S-Bahn verkauft werden. Das Prinzip ist denkbar einfach: Vom
Erlös bekommen die Verkäufer einen Anteil für sich,
im Idealfall die Hälfte. Mit dem Rest f...
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