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10.06.2009

Konventionen bröckeln

Philip Roth über die zufällige Zwangsläufigkeit des Scheiterns

Von Michael Saager
Er fängt ein bißchen behäbig und etwas redundant an, dieser jüngste Roman von Philip Roth. Dreimal zu oft wird die krankhafte Sorge des Vaters um seinen flügge werdenden Sohn geschildert. Das Methodische dahinter bemerkt man erst im Verlauf der Lektüre. Auch die Handlung dieses eher schmalen Buches wäre im Grunde einfach zu erzählen, wenn die Klarheit des Stils nicht, wie Roth’ Kollege John Banville auf dem Buchrücken bemerkt, ihre Dunkelheit verdecken würde. ...

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