12.03.2009
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Ratlos, rätsellos und geschwätzig: Jakob Arjounis neuer Roman gibt Anlaß zur Selbstprüfung
Von Ambros Waibel
Wenn einen das neue Buch eines Autors ratlos und gelangweilt
zurückläßt, obwohl man in den Frühwerken
desselben einst schwer begeistert eine befreiende, witzige und
engagierte Literatur sich manifestieren sah – dann spricht
einiges dafür, daß vielleicht weniger der Autor als man
selbst sich verändert hat.
Damit könnte man eigentlich gut leben und erst einmal
abwarten, ob es Jakob Arjouni mit weiteren künftigen Werken
wieder wie früher gelingt, politische Eins...
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