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12.03.2009

Kein kalter Soli-Kaffee

Im Gespräch mit der Journalistin Laura Castellanos zeigt sich Subcomandante Marcos ungewohnt selbstkritisch

Von Elsa Koester
Der Aufstand, mit dem die Zapatisten 1994 die Weltbühne betraten, wurde von den Linksintellektuellen weltweit jubelnd begrüßt: Es war die erste postmoderne Revolution. Die Armee der Zapatistischen Nationalen Befreiung (EZLN), schien rundum perfekt: Pazifistisch, weil sie das Feuer gegen das Wort tauschte. Dialektisch, weil sich die Guerilleros vermummten, um sichtbar zu werden. Undogmatisch, weil sie keinen Masterplan für die Weltrevolution hatten, sondern fragend v...

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