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10.09.2008

Unter Konkurrenzdruck

Vom neokolonialen Wirken der USA und der EU in Afrika – und warum China zunehmend ein Gegengewicht zu den Allmachtsansprüchen des Westens bildet

Von Rainer Rupp
Im Juni 2005 kam die, vom britischen Premierminister Anthony Blair ein Jahr zuvor geschaffene, »Kommission für Afrika« zu einem bemerkenswerten Schluß: Die Art und Weise, wie China die Armut im Land weitgehend überwunden habe, könne eine »äußerst wichtige« Lehre für die afrikanischen Nationen darstellen. Die Aufgabe der Kommission war es, für den G-8-Gipfel in Gleneagles, der vorgeblich einer »Überwindung der Armut« dienen sollte, wirtschaftspolitische Empfehlungen ...

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