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16.08.2007

Etikettenschwindel

»Pflege« heißt jetzt »Assistenz«, doch überholte Macht- und Arbeitsverhältnisse bleiben oft unangetastet

Von Gerlef Gleiss
Der Begriff der »Assistenz« findet in der Behindertenpolitik zunehmend Verbreitung. Ob in der Presse, unter Sonderpädagogen oder in den Dienstvorschriften der großen Anbieter, überall scheint es keine Pfleger oder Betreuer mehr zu geben, sondern nur noch »Assistenten«. In den Verwaltungsrichtlinien zum Sozialgesetzbuch XII gibt es in fast allen Bundesländern »Assistenz« als eigenständige Hilfeform, die unter bestimmten Vorraussetzungen öffentlich finanziert wird. Au...

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