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01.08.2007

Rinderwahn mit Methode

Der wachsende Fleischkonsum ist ein Problem für Umwelt und Klima. Regionale Stoffkreisläufe ­könnten maßgeblich zur Senkung der Methanproduktion beitragen

Von Helmut Höge
Früher war der tägliche Genuß von Fleisch dem Adel vorbehalten. Mit der Demokratisierung des Konsums essen nun in den Industrieländern fast alle Menschen Steaks, Lammkoteletts oder Hamburger – und das täglich mehr: Allein seit 1970 hat sich der weltweite Fleischverbrauch verdoppelt, bis 2050 wird nochmals das Doppelte der heutigen Menge verzehrt werden. Dem ging eine globale Ausbreitung der Rinder- und Schafzucht voraus. Ein Viertel der gesamten Landmasse der Erde d...

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