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28.02.2007

Sprache der Täter

Wie mit Worten Gewalt gegen Frauen im Krieg verharmlost wird

Von Monika Gerstendörfer
Seit Menschengedenken nimmt man im Krieg die systematische Vergewaltigung von Frauen und Mädchen als Selbstverständlichkeit hin. »Es ist halt Krieg ...«. In alten Schriften liest man Sätze wie »(...) und sie brannten die Erde nieder und schändeten die Frauen ihrer Feinde«. Mit anderen Worten: Die Frauen waren nach den Vergewaltigungen »Geschändete«. Nichts mehr wert – wie die verbrannte Erde. Die Schande lag bei ihnen. In neuerer Zeit spricht man vom »sozialen Tod«,...

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