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28.02.2007

Nicht mehr nur Opfer sein

In Korea haben ehemalige »Trostfrauen« das Schweigen über die ihnen angetane Gewalt gebrochen. Zwangsprostitution unter den Nazis ist noch immer kein Thema

Von Kathrin Hedtke
Barbara Drinck, Chung-Noh Gross (Hrsg.): Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten. Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Kleine Verlag, Bielefeld 2006, 269 Seiten, 22,90 EuroSie haben Jahrzehnte gebraucht, um sich aus ihrer passiven Opferrolle zu befreien und nicht mehr aus Scham zu schweigen. Jeden Mittwoch demonstrieren Koreanerinnen vor der japanischen Botschaft in Seoul, die im Zweiten Weltkrieg von der japanischen Armee zur Prostitution gezwung...

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