04.10.2006
Die Revolution, die es nie gab
Fernando Molica schreibt mit »Krieg im Mirandão« einen Krimi und bildet gesellschaftliche Verwerfungen ab
Von Timo Berger
Fernando Molica: Krieg im Mirandão. Aus dem Portugiesischen übersetzt von Michael Kegler, Edition Nautilus, Hamburg 2006, 192 Seiten, 13,90 Euro, ISBN 3-89401-495-4Lateinamerika ist nicht erst seit der kubanischen und der sandinistischen Revolution Raum für die Projektion umstürzlerischer Phantasien. Schon im Jahr 1929 beschrieb der argentinische Schriftsteller und Journalist Roberto Arlt unter dem Einfluß von italienischem Faschismus und Sowjetkommunismus in seinem...
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