15.02.2006
Im Einkaufszentrum
Das illegitime Kind des Kapitals: Georg Seeßlen und Fernand Jung analysieren den Horrorfilm
Von Von Martin Büsser
Nach guten Büchern zum Horrorfilm muß man im deutschsprachigen Raum lange suchen. Die meisten Publikationen – vor allem im Bereich des Splatterfilms – stammen von Fans, deren orthographische und grammatikalische Kenntnisse gerade einmal ausreichen, um sich über verstümmelte Schnittfassungen zu empören. Diesen Fans wiederum stehen moralisch entrüstete Hüter des guten Geschmacks gegenüber, die auch nicht gerade dazu prädestiniert sind, analytisch stichhaltige Bücher ü...
Artikel-Länge: 6901 Zeichen


