19.10.2005
Neues zum Kelly-Mord
Jürgen Kiontke wollte vielleicht den ersten junge-Welt-Roman schreiben, herausgekommen ist verschlüsselter Tratsch
Von Jürgen Elsässer
Warum zum Teufel verfassen Leute schon mit 45 Jahren ihre Autobiographien? Ist Daniel Küblböck der Maßstab, der schon mit weniger als zwanzig Jahren die Tinte nicht mehr halten konnte? Aber keine Sorge, Jürgen Kiontke ist nicht der Küblböck der Linken. Dafür gibt es bessere Kandidaten aus der jungen Welt der roaring nineties, wo er einige Jahre lang der Mann für dirty culture war.
In Fortführung von Charlie Chaplins Filmklassiker hat Kiontke ein Buch über »...
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