06.07.2005
Zwangsrekrutierung als Wahlkampfthema
Für wehrunwillige Männer bietet sich mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten, den staatlichen Zwangsdienst zu umgehen
Von Frank Brendle
Die Aussichten auf eine baldige Abschaffung der Wehrpflicht sind durch die möglichen Neuwahlen wieder geringer geworden. Ließ schon Peter Struck (SPD) keinen Zweifel daran, daß er sich als Wehrpflichtminister versteht, so hat die CDU ihrerseits angekündigt, die Beibehaltung der Zwangsrekrutierung zum Wahlkampfthema zu machen.
Den betroffenen Wehrpflichtigen bleiben als Verbündete allenfalls die Gerichte. Das Verwaltungsgericht Köln hat schon im Vorjahr Einberufu...
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