01.12.2004
Rappendes Gemüse
Der Antiterrorkampf als Unterhaltungsshow: Bei Thomas Gunzig vermählen sich Wirklichkeit und Fiktion
Von Wolfgang Müller
Ein cooler Typ, der Auftragskiller und Ich-Erzähler, der in Thomas Gunzigs Roman in einer Welt zwischen inszenierter Fernsehwirklichkeit und wirklicher Fernsehinszenierung herumirrt. Eigentlich liegt er im Krankenhaus, schwer lädiert. Ein Haufen Fleisch und Knochen an langen Schläuchen. Es sind die Erinnerungen, die aus seinem Hirn dringen und nach und nach das Geschehen auf den Buchseiten rekonstruieren. Und dieses ist durch und durch politisch unkorrekt. Da geiste...
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