02.06.2004
König Auto
Auch in der Verkehrspolitik setzt China ganz auf den kapitalistischen Weg und die Abkehr vom Fahrrad
Von Wolfgang Pomrehn
Peking 1997. Ein Heer kleiner Taxen windet sich durch endlose Ströme von Radlern. Sechs- und achtspurige Boulevards mit gemächlichem Zweiradverkehr, durch die sich die wenigen Autos mit gemütlichen 30 bis 40 km/h von Spur zu Spur hüpfend schlängeln. Wenn gar kein Durchkommen mehr ist, wird freundlich gehupt.
Das Bild einer entspannten Millionenstadt; ein Bild vergangener Zeiten. Inzwischen hat der Autoboom auch Chinas Hauptstadt erreicht. Nicht, daß nicht immer ...
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