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04.02.2004

Damit einem schlecht wird

ens Rehns Roman »Nichts in Sicht« war ein Faustschlag ins Gesicht des Mehrheitsdeutschen – und wurde schnell vergessen

Von Martin Droschke
Wir schreiben das Jahr 1954. Ob in Ost oder West, die Mehrheit der Deutschen distanziert sich weiterhin nur deshalb von der Nazivergangenheit, weil Hitler in ihrem Namen einen Krieg angezettelt hat, der verloren wurde und mit dessen Konsequenzen er sie alleine gelassen hat. Der einfache Landser gilt nach wie vor als Inbegriff soldatischer Tugend. Die vorherrschende Meinung beharrt darauf, daß er mehr Mut, Können und Kameradschaft bewiesen hat als die Truppen der Al...

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