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04.02.2004

Lieber zuviel als zu wenig

Wer zuviel schreibt, den bestraft das Feuilleton: Der kalifornische Autor Bill Pronzini konnte in Deutschland bislang nicht landen

Von Jan Christian Schmid
Produktivität ist im Literaturbetrieb immer mit dem faden Geschmack der Anrüchigkeit behaftet, sie scheint geradewegs im Widerspruch zu Qualität zu stehen. Eigentümlicherweise »verzeiht« das Feuilleton ausnehmend produktiven Künstlern immer dann, wenn sie sich in unterschiedlichen Bereichen betätigen, aber einen Schriftsteller, der ungemein produktiv schriftstellert und nur schriftstellert, faßt man – wenn überhaupt – lieber mit Gummihandschuhen an. In d...

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