25.01.2008
Sklaverei in Berlin
Diplomat hielt zwei Jahre lang Hausangestellte eingesperrt. Auswärtiges Amt: Wir haben nur beschränkte Sanktionsmöglichkeiten
Von Frank Brunner
Manche Geschichten sind so unglaublich, daß man hofft, sie seien erfunden. Über zwei Jahre soll ein hochrangiger Mitarbeiter der jemenitischen Boschaft in Berlin seine Hausangestellte eingesperrt, ausgebeutet und mißhandelt haben. Vor Pressevertretern berichtete das Opfer, die 30jährige Indonesierin Hasniati, am Donnerstag in Berlin von ihrem Martyrium. Telefongespräche, Fernsehen oder die Kontaktaufnahme zu ihrer Familie waren ihr ebenso untersagt, wie das Verlasse...
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