22.01.2008
Aus den Unterklassen. Vom Fahren und Sitzen
Von Gabriele Damtew
Was tut man an einem regnerischen, düsteren, verkaterten Januarsamstag vormittag, wenn man sich der trostlosen Unvollkommenheit des Seins mit einem langen Blick in den Spiegel versichert hat? Man zieht sich an, trinkt fünf Tassen grünen Tee, wirft noch einen zweiten tiefen Blick in den Spiegel (was auch nichts ändert), schwingt sich aufs Fahrrad, dreht dann doch zur U-Bahn ab, steigt längst klatschnaß ein und rempelt sich mit dem dreckigen Rad unbedarft durch das sc...
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