15.01.2008
Gebremste Ermittlungen
Mittweida: Zeugenbefragungen nach Neonazi-Überfall lückenhaft. Anwalt kritisiert Polizei und Staatsanwaltschaft
Von Frank Brunner
Neue Entwicklungen im sogenannten Hakenkreuzfall von Mittweida. Der Rechtsbeistand der jungen Frau, die ausgesagt hatte, sie sei von Neonazis mißhandelt worden, hat schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. »In wichtigen Fragen haben die Beamten auf notwendige Untersuchungen verzichtet«, bestätigte Anwalt Axel Schweppe am Montag auf Nachfrage von junge Welt.Am 3. November 2007 sollen vier rechte Schläger in einem Neubaugebiet der sächsischen Kleinstadt ein sechsjä...
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