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07.01.2008

Das Rote im Schwarzen

Im tiefkatholischen Münster wollen DKP und »Die Linke« die Neoliberalen vereint das Fürchten lehren. Auch 2009 gibt es eine gemeinsame Liste

Von Peter Wolter
Tiefschwarze Provinz – das ist das erste, woran Linke ebenso wie Liberale denken, wenn sie den Namen »Münster« hören. In der Tat, seitdem dort die katholische Kirche im Jahre 1535 die Revolution der Wiedertäufer in Blut ertränkte, ist die Bischofsstadt fest in ihrer Hand. Das Stadtbild wird heute noch von Dutzenden Kirchtürmen geprägt, die kirchenfromme CDU hat das Sagen und der Lokalzeitung Westfälische Nachrichten ist jedes bischöfliche Murmeln göttliche Offenbaru...

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