07.01.2008
Schüsse statt Boden
Nach dem Tod eines jungen Mapuche durch Polizeischüsse gerät Chiles Präsidentin Michelle Bachelet unter Druck
Von Daniela Estrada (IPS)
Der langjährige Landkonflikt in der südchilenischen Dschungelregion Araukanien hat gleich zu Beginn des neuen Jahres ein Menschenleben gefordert. Mit dem Tod des 22jährigen Mapuche-Ureinwohners Matías Catrileo Quezada wächst der Druck auf die Regierung. Catrileo Quezada war während eines Zusammenstoßes mit der Polizei erschossen worden. Er gehörte zu einer Gruppe von Ureinwohnern, die sich am 3. Januar in der Ortschaft Vilcún gewaltsam Zugang zu einem Latifundium ve...
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